Hach. Wirklich! Diesmal gibt es kein anderes Wort, das diese wunderschöne Hundefutterstelle besser beschreiben kann.

Und ich sage euch was: die Hundefressecke ist der krönende Abschluss eines wunderbaren Sonntages, den ich und ein paar andere Bloggerinnen in Tostedt verbringen durften. Aber alles der Reihe nach…

Zum ersten Mal konnte ich bei einem dieser für mich bisher sagenumwobenen und geheimnisvollen Bloggertreffen dabei sein. Dass es Spaß machen würde hatte ich mir ja schon gedacht, aber dass es soooo unglaublich toll ist… Ich bin begeistert. Das Treffen wurde diesmal von Nic organisiert.

Ein AufMÖBEL-Workshop nur für Bloggerinnen – was für eine geniale Idee. Ich hatte eine grobe Vorstellung von dem, was ich machen wollte. Am Ende sollte entweder ein schöner Beistelltisch aus meinem Holzstamm oder eine sehr simple und schlichte Hundebar entstehen.
Mit diesen „Ideenfetzen“ nahm ich Kontakt zu Marion und Ralf von der Stukenbrock Wohnwerktstatt – dort sollte der Workshop stattfinden. Und was soll ich sagen – sofort wurde ich von ihnen an die Hand genommen und die Idee wurde schnell ziemlich konkret. Nur noch die richtigen Schalen mussten her…

Endlich Sonntag: Ich mache mich auf den Weg nach Wistedt in der Nordheide. Alleine der Weg dahin, die vielen Bäumen, das fallende Laub, die kontrastreichen Farben… Ich hoffe, dass das auf dem Weg unfreiwillig entstandene Portrait diese Schönheit auch widerspiegelt.
Angekommen gab es erst mal einen Kaffe in der traumhaften Wohnung von Marion und Ralf. Da könnte ich glatt bleiben… Zu schön.

Holzworkshop in der Nähe von Hamburg

Aber wir sind nicht nur zum Staunen hier… Wir wollen endlich selbst Hand anlegen. Und so machen sich Nic, Maria, Anja, Jasmin, Ann-Christin, Elke, Silke und meine Wenigkeit auf den Weg in die Werkstatt nebenan um an die Arbeit zu gehen.

Wohnwerkstatt Stukenbrock

Jede hat etwas dabei, was sie gerne aufmöbeln möchte: Hängeschränkchen, starre und drehende Stühle, Nähkästchen, Tisch und Sessel. Jedes einzelne Teil sah nach verdammt viel Arbeit aus – Nadeln ziehen, schleifen, hämmern, sägen…

Bloggerinnen möbeln auf

Das einzige Stück was nicht nach viel Arbeit aussah, war meins 🙂 Marion und Ralf hatten alles so vorbereitet, dass die Bar an sich so gut wie fertig war – ich musste sie „nur noch“ streichen und das Schildchen drauf nageln. Unter uns: auch damit kann ich einen Sonntag füllen!

Hundefutterstelle selbstgemacht aus Holz

Socken anziehen, Schild dran machen…

Dogbar handmade wood

Die Begeisterung reisst nicht ab: selbst das Schildchen, das Marion noch für mich organisiert hatte, strahlt in der richtigen Farbe. Genau passend zu den Schalen, obwohl sie ein Spontankauf waren… Ein Traum. Die Farbe scheint eh der letzte Schrei zu sein: zwei von drei Stühlen werden in den verschiedensten Mint-Tönen angemalt.

Zur Stärkung gibt es zum Mittag einen sehr leckeren Eintopf. Der erste Muskelkater macht sich breit. Habe ich mir zumindest sagen lassen, ich hatte mit meinem Pinselchen ja nicht viel auszustehen…

Verpflegung in Wistedt

Es geht weiter und der Tag vergeht wie im Flug. Nachmittags gibt es die leckersten Leckereien, die uns bei Laune halten… Das Rezept für die Pflaumentarte habe ich sofort gespeichert, aber das für Marions Apfelringe-Pfannkuchen muss ich mir auch dringend noch besorgen…

Apfelringe Pfannkuchen

Abends: die ersten fertigen Teile werden voller Stolz ins Auto getragen. Anja und Maria haben sogar schon darüber gebloggt.
Kaum zu Hause angekommen, kann nicht nur der Hund die Freude kaum verbergen… Die Hundebar macht ihrem Namen alle Ehre und lässt die hässlichen Metallnäpfe samt kahlem Gestänge verschwinden. Hurra!

Vielen vielen lieben Dank an Marion und Ralf für den großartigen Workshop, die tolle Beratung, die freundlichen Worte und die Gastfreundlichkeit! Ich bin mir sicher, dass es bei mir nicht der letzte Workshop bleiben wird. Wer auch mitmachen möchte: die Workshops finden mehrmals im Jahr statt und sind wirklich mehr als einen Besuch wert. In der Galerie könnt ihr sehen was hier alles erschaffen wird – bei Herzberg in Ottensen kann man auch das eine oder andere Stück anfassen.

Und Danke auch an die Mädels, die diesen Sonntag so schön gemacht haben! Ich freue mich auf das nächste Mal.

DIY-Freutag: Teil 30 von 49