Instagram ist von meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zwischendurch gab es zwar eine Phase, in der ich nicht mehr so viel fotografiert habe – mein Handy mochte nicht mehr – aber jetzt kann ich die Finger wieder nicht davon lassen. Ob privat, mit einem Blog oder einem Shop im Hintergrund, Instagram macht einfach unglaublich viel Spaß. Wobei ich zugeben muss: am meisten Spaß macht es, wenn man den einen oder anderen Follower für sich gewinnen kann. Follower, die mit einem interagieren und motivieren, mehr zu posten. Ja, herrlich ist das, ich freue mich immer über jeden einzelnen Like und über jeden einzelnen Kommentar.

Aber wie bekommt man mehr Follower auf Instagram?

Und vor allem: wie bekommt man mehr von den „guten“ Followern? Also nicht nur Spam und die, die nach einem Tag wieder weg sind. Sondern wirklich die, die sich für einen interessieren und die eigenen Vorlieben teilen. Hier seht ihr sieben Tipps und Ideen, die für mich hilfreich waren.

1) Klasse statt Masse

Nur weil Instagram sich so herrlich einfach bedienen lässt bedeutet das noch lange nicht, dass man jedes Bild auch hochladen soll. Niemand möchte sein Feed mit langweiligen, schlecht belichteten oder uninteressanten Bildern zugemüllt bekommen. Es gibt unzählige Apps, um die Bilder schöner und aufregender zu gestalten. Meine Lieblinge sind z.B. A Beautiful Mess und Diptic.

2) #Hashtagsmachenglücklich

Hashtags kennt ihr wahrscheinlich schon von Twitter. Wer nach Bildern oder Usern sucht, wird das anhand der Hashtags tun. Und hier habt ihr die Chance mit euren Hashtags auf euch aufmerksam zu machen.

  • Passende Hashtags zu eurer Nische finden: Hier hilft es, einen Blick in die Instagram-Suche zu werfen. Ihr sucht z.B. nach „handgemacht“ und seht, welche ähnlichen Hashtags besonders beliebt sind.
  • Eine App als externes Gedächtnis benutzen: Ich benutze die App „TagsForLikes“ um meine Tags zu verwalten. Die kann ich in der App kopieren und in Instagram einfügen – so muss ich nicht jedesmal neu überlegen, welche Tags ich nochmal gleich einsetzen wollte.
  • Übertreibt es nicht: Nur weil bis zu 30 Hashtags pro Foto benutzt werden können bedeutet es nicht, dass ihr sie alle benutzen müsst. Meistens reichen um die 10 Hashtags, um ein Bild passend zu beschreiben.

3) Teilen, teilen teilen – alle Social Media Kanäle einbinden

Obwohl Instagram so unglaublich weit verbreitet ist, benutzt noch lange nicht jeder die App. Deswegen sollte man unbedingt seine Bilder auf anderen sozialen Netzwerken teilen. In der App selbst (unter Profil > Einstellungen > Teilen-Einstellungen) kann man sein Instagram-Konto z.B. mit seinem Facebook-, Twitter- oder Tumblr-Account verlinken. Das muss man nur einmal machen. Mit jedem Bild kann man dann neu entscheiden, ob und auf welchen Kanälen man es veröffentlichen möchte. Eine super praktische Sache!

4) GeoTagging

Egal ob ein Ausflug ansteht oder ob ich etwas Neues in der Nähe entdecken möchte: GeoTagging hilft mir dabei. Veröffentlicht man ein Bild, kann man den Punkt „zur Fotokarte hinzufügen“ wählen. Andere Nutzer die am gleichen Ort waren oder sind bekommen die Fotos automatisch angezeigt. Praktisch!

5) Timing

Auch das schönste Bild kann unentdeckt, ungeliked und umkommentiert bleiben wenn man es zum falschen Zeitpunkt veröffentlicht. Die richtige Einschätzung wann eure Follower online sind ist das A und O. Hier hilft es, einen Blick in den Reiter Aktivität zu werfen: unter „Abonniert“ seht ihr, wer gerade auf Instagram unterwegs ist. Ist hier nichts außer gähnende Leere zu sehen, ist der Zeitpunkt wohl nicht der passendste um etwas hochzuladen.

6) Geteilte Liebe ist doppelte Liebe

Oh, ein Like! Wer freut sich nicht darüber? Nehmt euch die Zeit, etwas davon zurückzugeben. Hat euch jemand hallo gesagt? Geliked, kommentiert? Meldet euch zurück! Zeigt, dass ihr eigentlich ganz nett sein könnt 🙂 Ihr seht ein Bild, das euch gefällt? Wie wäre es, wenn ihr es auch zeigen würdet? Am anderen Ende freut sich einer und vielleicht habt ihr bald einen Follower mehr.
Tipp: kommentieren geht auf dem Desktop viel schneller – ich benutze dafür häufig die App Photodesk.

7) Alle Regeln über Bord!

Das Wichtigste zum Schluss: habt Spaß. Wenn ihr krampfhaft versucht alles richtig zu machen, macht Instagram bald keinen Spaß mehr. Wenn man es nicht mehr benutzt, nützen einem auch Milliarden Follower nichts… Mit der Zeit werdet ihr Instagram wohl eh instinktiv benutzen und dadurch automatisch eine Menge richtig machen. Und das ist wichtiger als jede Regel!

Wenn ihr Lust habt, würde ich mich freuen wenn ihr mich auch dort mal besuchen kommt: mein Instagram-Account

Blogger-Freutag: Teil 2 von 18