Vergessene Entwürfe, verpasste saisonale Beiträge und Ideenlosigkeit gehören der Vergangenheit an. Mit dem Editorial-Kalender lassen sich die Beiträge sehr einfach und über eine kalendarische Ansicht planen und verwalten. Ich bin mit dem Plugin mehr als zufrieden und kann es nur weiterempfehlen – hier seht ihr warum.

Was ist ein Editorial-Kalender und wozu brauche ich ihn?

Der Kalender hilft einem dabei, sich einen Überblick über die bereits und noch nicht veröffentlichten Beiträge zu verschaffen. In einer kalendarischen Ansicht werden alle Beiträge angezeigt und können auf sehr einfache Weise verschoben, editiert oder entfernt werden. Mit einem solchen Redaktionsplan gewinnt man eine Struktur, die sonst eher schwer herzustellen ist.
Bisher war alles für mich ein Editorial Kalender, was sich mit einem handelsüblichen Stift hat beschriften lassen. Und so kam es, dass ich zwar Milliarden von Heften, Zetteln, Post-its und selbst gemachten Kalendern gefüllt, nur dann nie wieder reingeschaut habe. Oder doch reingeschaut und so erschlagen vom Durcheinander gewesen bin, dass ich alles sofort wieder zur Seite legte. Wie auch immer: Ordnung sieht anders aus. Dabei hilft mir die digitale Version meines Zettelchaos unheimlich doll.

Wie kann ich den Kalender installieren?

Die Installation ist (wie bei fast jedem anderen WordPress-Plugin auch) denkbar einfach.
Tutorial Editorial Calendar
In der Seitenleiste den Punkt „Plugins“ wählen und in der Suchleiste „Editorial calendar“ eingeben. Auf „Jetzt installieren“ klicken und die weiteren Schritte befolgen (hier schauen ob weitere Screenshots nötig sind, diese ggf. nebeneinander anordnen)

Wie funktioniert der Kalender?

Blogposts organisieren

(ich habe schönheitshalber einen Screenshot von Zeiten gemacht, als ich noch voller Elan am Schreiben war – die Zeiten kommen bestimmt wieder)

Einmal aktiviert, ist das Plugin unter „Kalender“ in der Seitenleiste zu finden. Hier seht ihr eine kalendarische Ansicht, rechts davon sind eure Entwürfe. Diese könnt ihr per Drag & Drop in den entsprechenden Tag ziehen, an dem der Beitrag veröffentlicht werden soll. Wenn man will, kann man noch eine Uhrzeit einstellen und fertig ist der Spaß. Die Beiträge werden pünktlich veröffentlicht, während man mit einem Cocktailglas samt Cocktailschirmchen an der Poolbar sitzt. Oder so ähnlich.

Was bin ich froh, dass ich diese kalendarische Verwaltung nicht mehr per Hand mache. Auch wenn es mir viel Spaß gemacht hat, die Post-Its in meinem Kalender hin- und herzuschieben. Aber am Ende blieb entweder ein Zettel übrig oder er fehlte irgendwo – wenn der Beitrag schon fertig war und ich es einfach nur verpeilt hatte ihn zu veröffentlichen, hatte ich mich schon geärgert. Daher ist diese Lösung für mich super – vor allem dass sie von überall erreichbar ist und nicht nur, wenn ich daran denke meinen Kalender auch mitzunehmen. Was natürlich äußerst selten vorkam.
Künftig will ich den Kalender noch langfristiger benutzen. Schon im Januar ein paar Themen über das Jahr verteilen, damit mir die Ideen nicht ausgehen… Aber damit kann ich auch in Januar anfangen ;)

Wie sieht es bei euch aus, benutzt ihr auch den WordPress-Kalender? Worauf könnt ihr nicht verzichten, wenn ihr die Beiträge verwaltet?