„Diese App wirklich löschen?“
Nachdem ich diese Frage drei Mal mit „ja“ beantwortet habe muss ich inzwischen zugeben: ich bin süchtig nach Snapchat. Der gelbe Geist hat einen festen Platz auf meinem Startbildschirm bekommen und ich möchte ihn nicht mehr hergeben.

Was ist Snapchat? Wie funktioniert Snapchat?

Snapchat ist eine kostenlose App, mit der man Bilder und kurze Videos verschicken kann. Diese Nachrichten sind für 24 Stunden abrufbar und wenn man sie einmal gesehen hat, sind sie weg. So die kurze Theorie. Die ich lange nicht verstanden habe, denn was macht sie dann für einen Sinn?
Für mich jedenfalls keinen. Aber ich habe mich hingesetzt, ein paar Leuten geaddet und siehe da: es macht Spaß ohne Ende. Denn dadurch, dass die sog. Snaps nur für 24 Stunden sichtbar sind, möchte man am Ball bleiben. Erfahren, was derjenige gerade so tut. Ein bisschen das, was Instagram mal war, bevor es zu einer kuratierten Bildergalerie geworden ist: persönlich, roh, kurzweilig. Naja, meistens 😉 Aber dazu kommen wir gleich noch.

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Snapchat Freunde finden / Kontakte finden

Um mal einen Geschmack zu bekommen, was die anderen so auf Snapchat treiben, sollte man ein paar Freunde und Kontakte finden. Dazu muss man entweder den Namen der Person auf Snapchat kennen oder aus dem Adressbuch bzw. über Snapcode adden. Am häufigsten gebe ich den Namen in die Suchmaske ein und adde die Person dann.
Versucht es doch mal: entweder nach siebenkilopaket suchen oder den obigen Snapcode abfotografieren und adden.

Wem folgen auf Snapchat?

Momentan habe ich einige Lieblinge auf Snapchat, die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte. Fangen wir doch mal mit den Mamabloggerinnen und einer Mama ohne Blog an:

  • sarahplusdrei (Sarah von sarahplusdrei)- bald ist die Gute auf Bali unterwegs. Wer da schon immer mal hinwollte: sie nimmt uns über Snapchat alle mit!
  • me.supermom (Jette von mesupermom) – die Berlinerin nimmt kein Blatt vor den Mund und berichtet von ihrem Alltag – gerade von ihrer hübschen Dachterasse 😃
  • janinchenvonw (Janina von Oh wunderbar) – ihren Blog lese sie sowieso unheimlich gerne und es ist total schön, einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können
  • neliahab (Cornelia) – super sympathische Mama, die mir mit jedem Snap ein Lächeln auf mein Gesicht zaubert

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Und wem noch?

  • fimbim – wolltet ihr schon immer wissen wie man eine Eierverschenkmaschine baut? Selbst wenn nicht lohnen sich die Snaps von Fynn Kliemann
  • kunecoco (Jenni von kunecoco) – hat eine unglaublich liebenswerte, humorvolle Art. Ich freue mich immer zu sehen wenn es etwas Neues von ihr gibt
  • blogst – Clara von tastesheriff und Ricarda von 23qm Stil zeigen auf dem blogst-Account Neuigkeiten über die Blogger-Konferenz
  • novalanalove – Das… Muss man sich einfach anschauen 😀 Bei so vielen „Oh my goooood“s müsste man schon fast davon ausgehen, dass die Fashionbloggerin extrem religiös ist ;)

Nach einigen Tagen juckte es mir in den Fingern selbst mitzumachen. Und ich muss sagen: es kostete mich eine ganze Menge Überwindung, mich zu filmen und das auch noch online zu stellen. Womöglich sehen das ja die Leute! Oh, Aufregung pur. Dabei müsste das gar nicht sein, Bilder gehen schließlich auch – aber Videos sind natürlich viel spannender und persönlicher. Und ich verrate euch: es tut auch gar nicht weh 😃

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Los geht’s!

Das erste Bild ist geschossen oder ihr habt sogar ein Video gedreht. Nun gibt es eine Menge Einstellungsmöglichkeiten, was man damit alles machen kann. Lasst euch aber davon nicht irritieren, brauchen tut man das alles nicht – lustig ist es aber allemal. Vor allem die verschiedenen Filter machen unendlich viel Spaß. Probiert am besten alles einmal aus – löschen könnt ihr es immer noch.

Wenn ihr eure ersten Snaps gemacht habt und nach neuen Ideen sucht habe ich hier etwas für euch. Auch der ein oder andere Trick darf natürlich nicht fehlen – so könnt ihr noch mehr aus Snapchat herausholen:

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Snapchat Tipps & Tricks für (Mama-)Blogger

  • Der Blick hinter die Kulissen – dafür bietet sich Snapchat geradezu an. Zeigt doch mal, wie ein Blogpost entsteht oder wie viel Arbeit ein (Mama-)Blog wirklich macht. Nehmt eure Follower mit zu (Blogger-)Events und gebt ihnen einen Einblick in euren Alltag.
  • Blogposts teilen – Wenn ein neuer Blogpost online ist, könnt ihr ein Filmchen drehen, auf dem euer Computer-Bildschirm zu sehen ist. Am besten schreibt ihr mit der Textfunktion eure Blogadresse auf das Video und schon wissen alle, wo sie den Blogpost finden können.
  • Regelmäßig snappen – wir kennen das schon vom Bloggen: von nichts kommt nichts. Wer regelmäßig snappt baut nicht nur eine persönliche Verbindung zu den Followern auf, sondern ist auch regelmäßig weiter oben unter dem Punkt „Neueste Updates“.
  • Große Buchstaben – was habe ich mich lange gefragt, wie man die großen, weißen Buchstaben auf die Snaps bekommt. So einfach geht’s: auf das große „T“ für die Texteingabe zweimal tippen.
  • Zwei Filter gleichzeitig benutzen – Dazu wählt man einen Filter aus und lässt einen Finger auf dem Bildschirm, während man weiter wischt.
  • Hintergrundmusik – habe ich per Zufall entdeckt: hat man z.B. Spotify offen und nimmt mit Snapchat auf, läuft die Musik im Hintergrund.
  • Bilder aus der Bibliothek hochladen – geht. Macht man aber nicht. Pfui!
  • Snaps schneller in die Story posten – dazu nicht auf den Pfeil ganz rechts tippen, sondern auf das Icon links daneben (Rechteck mit Pluszeichen). Das Bild bzw. Video wird dann direkt in die Story veröffentlicht.
  • Reisemodus einschalten – nicht vergessen unter Einstellungen anzupassen! Spart Akku und Datenvolumen.

Spaß haben mit Snapchat

Nun könnt ihr loslegen! Wenn ihr das nicht schon längst getan habt. Ich bin ziemlich sicher, dass euch diese App viel Freude bereiten wird. Ich heiße dort übrigens genauso wie hier: siebenkilopaket. Und ihr?
Wer möchte, kann gerne diesen Beitrag pinnen und später nochmal nachschauen:

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