Hui-Buh! Bald ist Halloween! Rezepte, Bastelanleitungen, Kostüme und Grusel-Deko werden schon lange im Voraus überlegt und geplant. Wer nur kurz bei Pinterest reinschaut wird von den unzählig guten Halloween-Ideen erschlagen.
Ich auch. Ich finde so viele von ihnen so hübsch, dass es mich vor Begeisterung fast lähmt. Ein dreistöckiger Halloweenkuchen, das Haus innen und außen dekorieren und am besten das Kind mit einer Geisterbahn aus der Kita abholen. Klar, alles nebenbei mit links gemacht.

Höher, schneller, weiter – stop. Auch wenn viele Ideen wunderschön sind und ich sie natürlich gerne übernehmen würde, bleibe ich realistisch. Mein Kind ist noch keine 3 Jahre alt. Und ER soll Spaß haben. Findet ihr nicht auch, dass das häufig in den Hintergrund gerät? Dass es mehr und mehr darum geht, sich und andere zu übertreffen um möglichst viele aaaaahs und oooohs zu hören? Ich schon. Deswegen gibt es hier heute einen dermaßen schnöden Kuchen, dass es dafür nicht mal ein Rezept gibt. Ein kleiner, niedlicher Halloween-Kuchen damit die ganz Kleinen große Augen bekommen – und die Eltern sich über ihre Freude freuen können. Der eher aussieht wie ein Minion mit einem Piratenauge. Ja, ich habe mich gestern beim Backen einfach zu sehr über die Kommentare zu meinem letzten Regenbogenfamilie-Interview aufgeregt. Da ist mir ein Keks beim Aufschneiden kaputt gegangen und natürlich hatte ich den Rest ohne Rücksicht auf Eventualitäten gegessen 😀 Soviel zum glamourösen Bloggerleben 😀

Halloween Rezept: Der Geister-Kuchen – Buh!

Einfacher geht es nicht. Alles was ihr dafür braucht:

  • 3x die Fertigmischung eures Vertrauens
  • das, was auf der Verpackung angegeben wird
  • Puderzucker
  • Oreos
  • Schokoplättchen

Ich habe zwei runde Kuchenformen dafür benutzt – eine große und eine kleine. Wenn man den Teig in die Formen gibt sollte man darauf achten, dass er in beiden Formen etwa gleich hoch bleibt, damit die beiden Kuchen zusammengefügt werden können.

Als erstes begradigt man den Kuchen – dafür habe ich dieses Konditorenmesser* (Affiliate-Link).

Dann halbiert man den kleinen Kuchen und macht aus dem großen ein Rechteck (natürlich könnt ihr direkt eine rechteckige Backform nehmen, die hatte ich leider nicht).

Beim rechteckigen Stück schneidet man unten kleine Dreiecke raus.

Ich hatte noch einige Stellen mit Kuchenresten aufgefüllt, damit der Kuchen ebener ist.

Puderzucker drauf, Oreos mit dem Messer aufschneiden und mit der Füllung nach oben auf den Kuchen legen, darauf kommen die Schokoplättchen – fertig ist der Spaß.

Wer es etwas raffinierter haben möchte, kann natürlich mit Fondant oder einer Glasur arbeiten. Ich habe auf den restlichen Kuchen Vanille-Glasur getan (sieht natürlich viel besser aus), der Kuchen wird dadurch seeeeehr süß. Zu süß, wenn ihr mich fragt. Aber Versuch macht klug – probiert es einfach aus! Und gruseligen Appetit 😃

Wer noch mehr einfache Deko-Ideen für Halloween sucht, kann gerne auf den Link klicken – dort habe ich einige easy-peasy DIYs fürs Kinderzimmer gebastelt 😉

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