Es reicht. Wirklich. Ja, wir haben es verstanden. Vielen Dank für die unzähligen, gut gemeinten Tipps. Aber jetzt lehnen wir uns zurück und ruhen uns aus, denn wir sind müde. Großen Wert auf die Meinung anderer zu legen strengt an. Manchmal sind wir so müde, dass wir ganz und gar vergessen, wer wir eigentlich sind.

Wir haben noch einiges vor. Es ist uns klar, dass uns auf diesem langen, unbekannten Weg eine Menge Fragen, Zweifel und Sorgen begegnen werden. Wir sind aber ebenso zuversichtlich, dass sie nicht zu unseren ständigen Begleitern werden. Lange genug haben wir uns durch sie verunsichern lassen. Die Fragen, die Zweifel und Sorgen. Gepaart mit schlauen Verbesserungsvorschlägen, noch klügeren Sprüchen und den alles sagenden Blicken der anderen. Die letzten drei Jahre haben uns eines gelehrt: von der Meinung der anderen unabhängig zu sein.

Nicht, weil wir nur und ausschließlich auf uns hören. Sondern weil nach unzähligen Kommentaren von „du stillst völlig falsch“ über „also meine Kinder haben noch nie einen Quetschie bekommen, ich habe mir IMMER die Zeit genommen um etwas Frisches vorzubereiten und das bei drei Kindern“ bis hin zu „wenn er dich haut, braucht er bestimmt mehr Aufmerksamkeit, warum gibst du sie ihm nicht?“ – von den bemitleidenden Blicken ganz abgesehen – es uns einfach reicht.
Ja, es reicht! Wahrscheinlich ist jede von uns irgendwann soweit – und diesen Augenblick sollten wir genießen. Der Moment, in dem es Klick macht und wir blind darauf vertrauen dass das, was wir gerade erleben und wie wir es gerade erleben, genau das richtige für uns ist.

Elternsein ist kein Wettbewerb

Die letzten drei Jahre waren für uns ein einziges Trial & Error. Wahrscheinlich sogar mit Betonung auf Error. Und soviel wie in dieser kurzen Zeit schon passiert ist – was mag da noch alles im Laufe eines langen Lebens auf uns zukommen? Wenn wir die Stimmen der anderen noch lauter werden lassen als unsere eigenen, verlieren wir uns auf dem Weg.
Fast hätte ich vergessen, dass es schon in der Schwangerschaft anfängt. Isst man etwas nicht, wird es schnell mit „früher gab es so einen Firlefanz nicht, da wurde alles gegessen“ kommentiert, isst man etwas doch, wird man kritisch beäugt – das berühmte „wie man es macht“.

Wir möchte unseren Kindern in die Augen sehen und ihnen zuhören, in der Hoffnung die richtigen Fragen zu stellen. Wir möchten unseren Kindern sagen, dass wir auf unserem Weg eine Menge Fehler machen werden. Wir möchten ihnen aber auch sagen, dass sie uns vertrauen dürfen, weil wir immer unser Bestes geben. Weil wenn das mal nicht klappt, wir fest daran glauben, es beim nächsten Mal zu schaffen; es immerhin wenigstens zu versuchen. Weil wir den Entscheidungen, die wir für unsere kleine Familie treffen, vertrauen.

Uns und anderen Eltern wünschen wir die Einsicht, dass es nicht die absolute Wahrheit gibt. Eine Meinung oder ein gut gemeinter Vorschlag ist nichts weiter als eine persönliche Erfahrung – was für uns gut ist, muss es für andere nicht sein, umgekehrt natürlich genauso wenig. Kein Augenrollen, kein „du musst es ja wissen“.

Elternschaft ist kein Wettbewerb. Deswegen freue ich mich sehr, gemeinsam mit BabyBjörn für die neuen Versionen der Babytragen One und One Air auf die Kampagne A Love Manifesto aufmerksam machen zu dürfen:

  • Vertraue auf dich
  • Mach deine eigenen Regeln
  • Erfinde deine Elternrolle selbst

Was alle Eltern gemeinsam haben, ist die Liebe zu ihren Kindern.
Es gibt keine perfekten Eltern – sondern echte Eltern, die kämpfen und auf ihr Bauchgefühl hören. Und wissen, was für ihre Kinder das Beste ist.

Elternsein ist kein Wettbewerb - wie man seine eigenen Regeln macht und ein glückliches Leben mit Kindern führt #elternsein #mamablog #lebenmitkindern #glücklichsein #lifegoals

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit BABYBJÖRN entstanden.