Halbzeit. Jetzt aber wirklich!
Mit dem heutigen Tag startet die zweite Hälfte der Schwangerschaft. Die Zeit rennt! So kommt es mir vor, während ich hektisch versuche wenigstens das neue Kinderzimmer fertig zu haben. Um eine Etappe abzuschließen. Um langsam mit dem Babyzimmer anzufangen. Ja, das hätte was…

Gar nicht so sehr weil ich auf Krampf alles fertig haben möchte. Nur der Gedanke daran, dass ich wahrscheinlich noch unbeweglicher werde und alles noch beschwerlicher, noch anstrengender… Ja, der macht mir zu schaffen. Ich möchte das alles am besten gestern schon fertig haben. Gleichzeitig möchte ich mich am liebsten hinsetzen und brüten. Eine verrückte Mischung aus Tatendrang und Erschöpfung. Aber ich muss sagen, es beruhigt mich, nicht wirklich viel Neues anschaffen zu müssen. Glücklicherweise habe ich das Babyzimmer damals sehr neutral gehalten – was ich auch jetzt wieder vorhabe.

So groß wie eine Grapefruit – Hallo 21. Schwangerschaftswoche!

95kg pures Babyglück. Und ein paar Schokoriegel.
Ich gestehe: gerade werde ich mit meinem Körpergefühl nicht ganz grün. Ich werde häufiger gefragt, ob ich nicht mal Bauchbilder zeigen möchte. Und ich muss passen – bisher habe ich kein einziges richtig schönes Bauchbild geschossen. Nicht. Ein. Einziges.

Auch beim Buben habe ich sehr wenige Schwangerschaftsbilder und mir daher vorgenommen, es ganz anders zu machen, wenn ich nochmal die Gelegenheit dazu bekäme. Tja. Gerade kann ich mich noch nicht entscheiden, ob ich mich schwanger oder dick fühle. Und um wenigstens hier Abhilfe zu schaffen, habe ich mir gestern zwei Yoga-Apps runtergeladen, die ich in den kommenden Tagen und Wochen ausprobieren möchte: Asana Rebel und daily Yoga. Nach einem ersten Blick machen beide Apps einen super Eindruck.

Für mich als blutige Anfängerin sind es interessante Alternativen zum Fitness-Studio, wo ich sonst das Gefühl habe zwischen Profis zu sitzen die das alles eigentlich gar nicht nötig haben… Ich werde berichten! Wenn jemand von euch Tipps & Empfehlungen für mich hat – gerne her damit!

Schon etwas gekauft?

Für mich: Ja! Endlich zieht hier wieder ein Stillkissen ein. Auch diesmal ist es ein 190cm langes Kissen* geworden. Gerade ist alles in der Waschmaschine und ich ärgere mich fast ein bisschen, es nicht schon früher gekauft zu haben. Ich freue mich so sehr darauf, endlich wieder etwas besser schlafen zu können!

Für den Kleinen: Ja, tatsächlich… So ganz nebenbei haben sich zwei neue Tonies hierhin geschlichen: Käp’n Sharky* und Janosch* werden jetzt rauf und runter gehört… Eigentlich war der Plan, die zwei neuen Figuren mit in den Urlaub zu nehmen, so dass der Kleine sie erst dort bekommt. Da wusste ich noch nicht, dass er Kartons so problemlos aufmachen kann 😃

Für das Baby: Beim Kleinen haben wir damals direkt nach der Feindiagnostik, in der wir erfuhren, dass er ein Junge wird, einen Strampler gekauft. Irgendwie finde ich es einfacher, wenn man das Geschlecht kennt. Wir hatten einen Namen im Kopf und eine bestimmte Vorstellung vor Augen. So auch diesmal – jaaaa! Das erste offizielle Kleidungsstück ist gekauft!

Schleife oder Fliege, Mädchen oder Junge, Tochter oder Sohn?

Auch dieses Mal wollte ich unbedingt wissen was es wird. Und zählte die Tage bis zur nächsten Untersuchung. Obwohl die Hebamme schon in der 15. SSW einen Verdacht hatte, war ich lieber vorsichtig und wartete die nächste Untersuchung eine Woche später ab. Wer aber wie wir immer zu spät kommt, den bestraft das Leben: Die Ärztin fand keine Zeit für einen ausführlichen Ultraschall und wir bekamen somit keine Bestätigung, dass es wirklich ein Mädchen wird 😃

Ich übte mich in Geduld – letzten Montag war die Hebamme hier. Die diesmal eine neue „Technik“ mitbrachte – wer mir auf Instagram folgt hat die Story wahrscheinlich mitbekommen. Es wurde nicht weniger spannend – lt. Puls sollte es diesmal ein Junge werden 😀 Lieber wollte ich mich auf den Ultraschall verlassen – zum Glück war es schon einige Tage später soweit.

Alles in Ordnung.

Alles in Ordnung. Drei Worte, die uns die Welt bedeuten.
Mit dem Baby ist alles in bester Ordnung, in richtiger Größe und Anzahl vorhanden und zwar dort, wo es sein sollte. Das Organscreening hätte besser nicht ausfallen können und uns wird in dem Moment bewusst wie groß der Stein ist, der uns vom Herzen fällt. Nicht, dass wir uns wirklich ernsthaft Gedanken machen würden. Nichts desto trotz ist es eine Frage, die (werdende) Eltern wohl ein ganzes Leben lang begleitet: geht es meinem Baby gut?

Die Anspannung fällt und wir widmen uns der Geschlechtsfrage. Ich bin mir hundertprozentig sicher: Da! Da ist es! Ich sehe ihn doch ganz deutlich. Den kleinen Buben in meinem Bauch.
Die Ärztin grinst und druckt uns das Ultraschallbild aus. Denn sie, sie sieht ihn noch deutlicher: Diesen kleinen Unterschied, der aus dem kleinen Buben unsere erste Tochter werden lässt.

Beseelt fahren wir nach Hause. Eine Tochter. Verrückt! Aufregend! Einen Namen haben wir schon. Ob er auch der richtige ist? Wie soll das alles werden? Dann bleibt der Kleine der Hahn im Korb? Wie wickelt man Mädchen? Wie ist das so in der Pubertät? Ob es auch gerne mit den Autos des Kleinen spielt? Tausend Fragen. Die Vorfreude steigt ins Unermessliche. Ein Mädchen! Unfassbar.

Am nächsten Tag haben wir einen Termin bei der Feindiagnostik. Rein vorsorglich schickt mich die Frauenärztin dorthin – eine Altersindikation. Wie sich das schon anhört…

Hauptsache gesund!

Dabei ist herausgekommen, dass irgendein Wert nicht ganz ideal erscheint. Nichts Dramatisches, nichts Besorgniserregendes. Und doch etwas, was man im Blick behalten sollte, um im weiteren Schwangerschaftsverlauf Beschwerden oder gar Komplikationen zu vermeiden. Hauptsache gesund – angeblich kann man zwar nicht aktiv etwas unternehmen um diesen Wert zu verändern. Nicht desto trotz möchte ich unbedingt etwas dafür tun, weiterhin gesund zu bleiben und mein allgemeines Wohlbefinden zu verbessern.

Und während wir darüber sprechen und sie weiter schallt, fragt sie ob wir das Geschlecht schon kennen. Ja, seit gestern, sagen wir. Kein Wunder, sagt sie. Es ist ja auch ziemlich eindeutig zu sehen. So wie der kleine Mann da liegt 😃 Der Strampler ist also grün und somit ziemlich neutral geworden…

Unser schönstes Erlebnis in der letzten Woche?

Die ganze Woche bestand aus schönsten Erlebnissen. Denn genau das ist das was es ausmacht: Der Zauber der Schwangerschaft. Die Nachricht, dass alles in Ordnung ist, Untersuchung für Untersuchung. All die Gefühle, all die Gedanken, all die aufregenden Momente die wir gemeinsam erleben dürfen.

Das erste offizielle Kleidungsstück ist ein grüner Strampler. Ich bin mir sicher, er würde sowohl unserem Sohn als auch unserer Tochter wunderbar stehen. Sogar abwechselnd anziehen könnte man ihn, sollten sich die Ärztinnen verzählt haben 😃 Ein Hoch auf den Zauber der Schwangerschaft ♥

Die Schwangerschaft bisher:

13. SSWso fing alles an
14. SSWschlechte Laune ohne Ende
15. SSWHabe ich heute genug getrunken?
16. SSWKlopfklopf!
17. & 18. SSWTausend Ideen, ein einziges Chaos
19. SSWHund und Kinder: Ein Boxer, der Familienhund und Kinderschreck
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