Ruhig ist es hier in den letzten Tagen geworden. Seit letzter Woche habe ich auf dem Blog nichts mehr von mir hören lassen – und das aus gutem Grund. Der Kleine hatte keine Kita, war immer noch ein bisschen angeschlagen und wir haben uns daher eine kleine Auszeit gegönnt, um diese Tage so entspannt wie möglich zu gestalten.

Ein kurzer Ausflug in die Stadt war genauso angesagt wie ein ewig langer Spaziergang in die Natur. Wir haben viel Eis gegessen und noch mehr gemeinsam in der Küche gestanden und gezaubert. Haben sein Zimmer neu gestrichen (oh was freue ich mich es bald hier zu zeigen), zwischendurch spontanen Besuch empfangen und ach ja, ganz nebenbei habe ich das Baby durch die 23. Woche gebracht 😃 Wobei wir beim eigentlichen Thema wären…

So groß wie eine Aubergine – Tschüß, 23. Schwangerschaftswoche!

Das Baby macht zweifelsohne auf sich aufmerksam. Ich kann jetzt sicher sagen, doch, da war was. Und bin immer noch nicht in der Lage, in Worte zu fassen wie gut sich das anfühlt.
In der ersten Schwangerschaft hatte ich die Zeit, mich diesen kleinen „Stupsern“ völlig hinzugeben. Mich hinzulegen und die Bewegungen zu genießen, sie ganz bewusst und genau wahrzunehmen. Diesmal sind die ruhigen Augenblicke eher rar gesät, wodurch die kleinen Begrüßungen unsere ganz eigenen Momente sind – unsere besonderen, kleinen Geheimnisse.

Kleiner Mann ganz groß

Zeit zu zweit. Davon hatten wir letzte Woche reichlich – und die haben wir hauptsächlich zu Hause verbracht. In die Welt hinaus! Und Das Leben erforschen! überließen wir lieber dem Tonies-Hörbuch „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ (Affiliate-Link*). Die Musik und die Geschichte brachten uns (meistens) gut gelaunt durch die Woche – ich kann sie jedem Janosch-Fan nur ans Herz legen.

Vor allem aber haben wir uns mit einer wunderschönen Aufgabe die Zeit vertrieben:

Die Suche nach einem Namen für das Baby.

Binationale Eltern: Wie findet man den passenden Babynamen? Portugiesisch deutsche Babynamen finden - Tipps und Ideen

Gar nicht so einfach, wenn man sich nicht sicher ist, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Aber warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Ist ja nicht so, dass wir auch nur irgendetwas dem Zufall überlassen würden. Insbesondere diese zwei Dinge treiben uns bei der Namensfindung um:

Klingt der Name in Deutschland gut? Und in Brasilien auch?

Der Name sollte sowohl hier in Deutschland als auch in Brasilien mindestens halbwegs funktionieren. Wahrscheinlich werden wir nächstes oder übernächstes Jahr hinfliegen – und von mir aus gerne auch (mehr oder weniger) regelmäßig. Von daher ist es uns wichtig, dass der Name in beiden Ländern gut ausgesprochen werden kann. Am besten ohne dass er jedesmal buchstabiert werden muss. Damit fallen schonmal Namen wie Lilith und Jandira oder Georg und Joaquim raus…

Und wie klingt es zusammen mit dem Nachnamen?

Eins vorweg: ich liebe meinen Nachnamen. In meinen Ohren klingt er wie Musik und selbst die Tatsache, dass ich ihn jedes einzelne Mal buchstabieren muss (und er trotzdem häufig falsch geschrieben wird) stört mich überhaupt nicht. Aber eins will ich mal sagen: viele unserer Lieblingsvornamen fangen mit M an. Und wie sich das zusammen mit dem Nachnamen Maniva Melo anhört, kannst du gerne selbst laut ausprobieren: von Mila und Emily sowie Marcelo und Max mussten wir uns nämlich verabschieden…

Daneben gibt es noch eine Menge Dinge, die wir im Hinterkopf haben:

  • Der Name sollte nicht dazu prädestiniert sein, abgekürzt zu werden. Also keine Tatiana und auch kein Oliver für uns.
  • Bleibt der Name lange schön? Sophie, Lea, Luis: wunderschöne Namen, aber gerade so in Mode, dass ich Angst hätte, mich daran in ein paar Jahren satt gehört zu haben. Oder dass sich eine halbe Schulklasse beim Aufrufen meldet.
  • Passt es gut zum Namen des Buben? Tatsächlich finden wir es schön, wenn die Anfangsbuchstaben gleich sind. Aber zugegeben: das macht das Ganze nicht gerade einfacher und deswegen sind wir hier sehr kompromissbereit 😃

Einen Mädchennamen hätten wir übrigens längst. Und zwar nicht irgendeinen, sondern den perfekten Mädchennamen. Den hatten wir bei dem Kleinen allerdings auch schon bevor wir wussten dass es ein Junge wird 😉 Jetzt hat er den perfekten Jungnamen und noch so einen guten Treffer zu landen könnte schwierig werden… Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit!

Und bei dir? Was war dir bei der Entscheidung wichtig? Bist du mit deiner Wahl immer noch zufrieden? Und vor allem: stand der Name eher früh fest oder hast du auf die Geburt mit der Entscheidung gewartet?

Die Schwangerschaft bisher:

13. SSWso fing alles an
14. SSWschlechte Laune ohne Ende
15. SSWHabe ich heute genug getrunken?
16. SSWKlopfklopf!
17. & 18. SSWTausend Ideen, ein einziges Chaos
19. SSWHund und Kinder: Ein Boxer, der Familienhund und Kinderschreck
20. SSWHalbzeit – Hauptsache gesund!
21. SSWAutsch! 21. SSW und die ersten Wehwehchen
22. SSWAb nach draußen – unsere Flucht aus der 22. SSW
Alle Artikel über diese Schwangerschaft

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