Eins, zwei, drei, los!

Wir haben das Vergnügen, das Kinderfahrrad woom 3 testen zu dürfen! Für uns ist es eine große Freude, nach dem Laufrad und dem woom 2 auf das größere Modell umzusteigen – die Kleinen werden so schnell so groß! Wie sich das neue Gefährt bei unserem Test macht, unsere Erfahrungen mit woom und was an diesen Kinderfahrrädern so besonders ist – das alles möchte ich euch heute verraten.

Was ist bei einem Kinderfahrrad wichtig?

Wenn man das perfekte Fahrrad für seinen Nachwuchs finden möchte, steht man häufig vor einer riesigen Auswahl und hat die Qual der Wahl: Welche Größe ist die richtige? Welches Gewicht ideal? Warum sind die Preisunterschiede so hoch? Rücktrittsbremse ja oder nein? Fragen über Fragen und oft merkt man erst nach dem Kauf, ob das Fahrrad wirklich passt.

Schon vor Jahren haben wir viel Positives über die Kinderräder von woom gehört, durften bald darauf ein Laufrad testen und unsere Liebe zu diesen Rädern ist seitdem ungebrochen. Doch langsam wird auch das erste Kinderfahrrad, das woom 2, zu klein: Zeit, größer zu denken. Hier sind erstmal ein paar Eckdaten zu dem Kinderfahrrad woom 3:

Größe: 16 Zoll
Geeignet für: 4 bis 6 Jahre bzw. 105 bis 120cm
Gewicht: 5,7kg mit Pedalen
Preis: 339€

Auf das Gewicht kommt es an

Das woom 3 ist mit seinen 5,7kg ein Leichtgewicht unter den Kinderrädern. Andere Räder in dieser Größer wiegen gerne 10kg und mehr – fast das Doppelte!
Wer darüber nachdenkt, wie viel die Kinder in diesem Alter selbst wiegen und was für eine geringe Körperkraft sie haben, der versteht schnell, warum das Gewicht bei einem Kinderfahrrad eine so große Rolle spielt.
Es ist wichtig, dass das Kind das Gewicht des Fahrrads alleine bewältigen kann – sei es beim bergaufwärts schieben, nach einem Sturz oder natürlich beim Fahren selbst. Zumal man es häufig selber tragen muss, wenn die Kleinen müde werden 😉

Auf Form und Höhe achten

Woom Fahrräder sind maßgeschneidert für kleine Menschen. 85% der Komponenten sind speziell für Kinder entwickelt und auf ihre Anatomie und Bedürfnisse angepasst.
Ihre besondere Geometrie mit dem tiefen Einstieg und dem langen Radstand sorgen für Stabilität und verzeihen eher Fehler.

Der Lenker kommt im coolen BMX-Style daher, wodurch er eine angenehme Höhe hat und die Kinder aufrecht sitzen lässt. Genau wie der Lenker ist auch der Sattel verstellbar, sodass die Kleinen immer ein optimal passendes Fahrrad haben.

Bequemes und sicheres Fahrgefühl

Nicht nur die Geometrie spielt bei dem Fahrgefühl eine Rolle. Die ergonomisch geformten Griffflächen sorgen dafür, dass die Kinder einen sicheren Halt am Lenker haben und gleichzeitig längere Strecken ohne Schmerzen fahren können. An den Griffen sind breitere Auflagen für die Handballen, sodass die Hände besser darauf ruhen können, ohne dass die Handgelenke angewinkelt werden.

Bremsen leicht gemacht

Immer mehr qualitativ hochwertige Kinderräder verzichten auf Rücktrittsbremsen – so auch das woom 3. Die Bremsgriffe sind bei dem woom 3 kindgerecht konzipiert: sie sind auch für kleine Hände leicht zugänglich und haben unterschiedliche Farben. Während die Hinterbremse in einem kräftigen Grün sofort ins Auge springt, hält sich die schwarze Vorderbremse im Hintergrund. So lernen die Kinder schnell, welchen Hebel sie betätigen müssen.

Unser Fazit zum Kinderfahrrad woom 3 im Test

Welch eine Überraschung: Auch von diesem woom Bike sind wir überzeugt. Denn das woom 3 sorgt sowohl für Sicherheit als auch für großen Fahrspaß. Die Sitzposition ist entspannt, die Reifen haben einen guten Grip, das Fahrverhalten ist auf allen Untergründen top und die Verarbeitung mega hochwertig. Das Fahrrad ist bis ins kleinste Detail durchdacht und das unterscheidet es deutlich von den Bikes anderer Herstellern.

Einziger Kritikpunkt: Ich empfand das Fahrrad bei Ankunft als etwas „nackt“ und hätte mir gewünscht, dass bei dem Preis auch Fahrradständer und Schutzbleche dabei sind. Glücklicherweise kann man sie als Zubehör bestellen – und beim Stöbern im Shop das eine oder andere Highlight wie diesen schicken Fahrradträger entdecken 🙂

Gute Qualität hat natürlich ihren Preis – fast 340€ für ein Kinderfahrrad sind einfach eine Ansage. Und eine Anschaffung, für die man sich wahrscheinlich nicht mal eben spontan entscheidet. Was man bei Kinderrädern ja eh nicht sollte – deswegen kann man die Räder 30 Tage lang testen und bei Nichtgefallen zurückschicken.
Zusätzlich bietet woom in diesem Zusammenhang das upCICLYING Programm: Beim Kauf des nächstgrößeren Fahrrads und Rückgabe des aktuellen erhält man 40% vom ursprünglich gezahlten Kaufpreis zurück. Die Fahrräder verlieren außerdem kaum an Wert, falls man sich anders entscheidet und es, wenn es zu klein ist, weiterverkaufen möchte.

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