Großer Putztag, Putzchallenges, Frühjahrsputz, externe Putzhilfe: Was das Thema Ordnung im Haushalt angeht, haben wir schon so gut wie alles durch. Bisher mit unterdurchschnittlichem Erfolg – bis auf die externe Putzhilfe, die war super. Ist uns aber abhanden gekommen, womit wir wieder am Anfang stehen… Doch diesmal nicht ohne einen Putzplan!

Warum braucht man eine Putzplan Vorlage?

Eines habe ich bisher noch nicht ausprobiert: eine detaillierte, fein gegliederte Putzplan Vorlage. Ein weiterer Versuch, etwas mehr Ordnung zu schaffen, nichts schleifen zu lassen und den Tag mit dem guten Gefühl zu Ende zu bringen, etwas erledigt zu haben.
Ich erhoffe mir dadurch, mehr Struktur in den Alltag zu bekommen, was für mich eine wesentliche Erleichterung bedeutet. Der gravierende Unterschied zu den Dingen, die ich bisher probiert habe: Die einzelnen Aufgaben sind in kleine Häppchen unterteilt. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass sie dadurch viel leichter zu bewältigen sind.
Ich brauche keinen Zettel, der mich an den Tagesordnungspunkt „aufräumen“ erinnert. Gliedere ich diesen Punkt aber in „Wäsche waschen / Betten neu beziehen / Kleiderschrank einsortieren“ habe ich eine viel bessere Kontrolle darüber, was ich in welchem Zeitfenster schaffen kann. Kind macht Mittagsschlaf, Essen ist fertig? Dann kann ich fix staubsaugen – abgehakt, nächster Punkt.

Mich an ihm zu orientieren bedeutet zwar nicht, dass ich weniger Arbeit habe. Doch das, was zu tun ist, wird sichtbar. Vor allem aber – und das finde ich am wichtigsten – sieht man sofort, wieviel man geschafft hat. Und das ist meistens doch mehr, als man denkt. Das Gefühl, man ist den ganzen Tag gerannt ohne etwas zu schaffen, dürfte jeder kennen. Und doch trügt es! Mit einem Putzplan hat man einen sehr guten Überblick darüber.

Insbesondere für Chaoten wie mich, die gerne etwas vergessen und die Prioritäten manchmal völlig falsch setzen, ist ein Putzplan eine riesengroße Hilfe. Ich weiß was wann anfällt, es gibt viel weniger Streitpotenzial wer-was-wann gemacht hat oder machen sollte und tatsächlich: Diese gewisse Grundordnung im Haushalt hilft mir dabei, im Alltag etwas mehr durchatmen zu können.

Mit einem Putzplan Routine schaffen

Früher habe ich immer an einem bestimmten Tag geputzt. Aber wer kennt es nicht: Ausgerechnet am großen Putztag kommt etwas dazwischen. Freunde kommen spontan zu Besuch, einer wird krank, die Oma hat Geburtstag… Was das angeht sind die Möglichkeiten unendlich 🙂 Und schon fällt alles auseinander, das Haus versinkt im Chaos und man selbst gleich mit.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich meine Bedürfnisse im Laufe der Zeit stark verändert haben. Die Kinder, die ich nicht für einen Putztag wegorganisieren möchte. Der Hund, der tag ein, tag aus alles voll haart. Die unzähligen Verpflichtungen eben – großer Putztag hin oder her.

Bei manchen klappt es besser, wenn sie sich jeden Tag einen anderen Raum vornehmen. Montag das Badezimmer, Dienstag die Küche usw. Bei mir hat sich es eher bewährt, jeden Tag überall ein bisschen etwas zu machen. Alleine durch den Hund bleibt mir hier keine andere Option. Wie man es auch immer handhabt: Wichtig ist, eine Routine zu schaffen. Irgendwann gehen die Aufgaben leichter von der Hand, sodass man sie schneller bewältigt und insgesamt weniger Zeit mit Putzen und Aufräumen verbringt.

Auf den ersten Blick mögen die Aufgaben sehr viel erscheinen. Doch etliche davon sind schnelle Handgriffe, die man zwischendurch erledigen kann, während das Essen in der Mikrowelle auftaut oder der Kaffee kocht.

Putzen zur Gewohnheit werden lassen

Die täglichen Aufgaben helfen mir dabei, eine Grundordnung zu schaffen. Ich sauge z.B. jeden Tag, was bedeutet, dass dem etwas Ordnung vorausgeht, weil der Fußboden dafür frei sein muss. Also räumen die Kinder die Spielzeuge ein, während ich z.B. die Wäsche in die Schränke räume. Danach ist der Weg fürs Saugen frei, die Kinder bekommen direkt Verantwortung übertragen (und freuen sich manchmal sogar darüber 😉) und die Räume sehen sofort ordentlicher aus.

Etwas mehr Gründlichkeit versuche ich mit den wöchentlichen und monatlichen Aufgaben reinzubringen. Wobei es auch hier nicht darum geht, all diese Aufgaben auf einmal zu erledigen. Die eine oder andere von ihnen lässt sich gut in die tägliche Routine integrieren, die größeren gehe ich dann an, wenn zwischendurch etwas (mehr) Zeit ist.

Dennoch gibt es Aufgaben, die nur alle drei / sechs / zwölf Monate anstehen. Auch hier hilft mir der Putzplan dabei, sie nicht aus den Augen zu verlieren.

Erleichterung im Haushalt

Ich gestehe, niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass mir Haushaltsgeräte eines Tages eine solch große Freude bereiten könnten. Doch es gibt sie, die Wunderwaffen, die viel Zeit einsparen und eine riesige Erleichterung sind:

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Kabelloser Staubsauger

Normale Staubsauger kommen mir nicht mehr ins Haus. Egal ob sie günstig oder teuer sind: sie sind unhandlich, unbeweglich, schwer und bleiben immer an den Ecken hängen. Ein Saugroboter ist auch keine Option. Wir sind zwar nicht zu Hause, wenn er fährt. Dafür lässt ihn der Hund nicht fahren 😄 Aber das ist die perfekte Alternative dafür: der kabellose Staubsauger. Ich bin mit unserem SpeedPro Max von Philips* so dermaßen zufrieden, dass ich ihm einen ganzen Blogpost gewidmet habe. Dank ihm ist unsere Lebensqualität deutlich gestiegen, das kann ich nicht anders sagen.

Elektrischer Mopp

Wer versucht, mit einem quirligen Kind, einem neugierigen Krabbelkind und einem bewegungsfreudigen Hund die Böden mit Eimer und Feudel zu wischen… Muss sehr abenteuerlustig sein oder dieses Gerät noch nicht kennen: Den kabellosen elektrischen Mopp von Bissel*. Hier zu Hause liegen Fliesen, Parkett, Laminat – jeder Zentimeter von ihnen mit unzähligen Pfotenabdrücken verziert. Unter anderem 😄 Mit dem elektrischen Mopp ist diese lästige Aufgabe schnell erledigt (und mit diesem Gerät kann man sogar die Wasserzufuhr nach Bedarf einstellen, sodass man keine Pfützen im Wohnzimmer hat).

Fenstersauger

Ein Gerät aus der Reihe „was es nicht alles gibt“. Entdeckt habe ich ihn bei Johanna auf ihrem Blog Pinkepank. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten (ich dachte, es sprüht sauber und saugt gleichzeitig) gebe ich zu: ich bin für diese Empfehlung mehr als dankbar und möchte sie direkt weitergeben! Entschieden habe ich mich für das Modell Dry & Clean von Leifheit*, das auch über Kopf Fenster saugen kann. Es spart unheimlich viel Zeit, Lappen und Nerven.

Putzplan Vorlage zum Ausdrucken

Nun aber zu den wirklich wichtigen Dingen: Die Putzplan Vorlage zum Ausdrucken! Hier kannst du deine Aufgaben individuell eintragen und deinen Putzplan somit genau auf deine Bedürfnisse anpassen.
Vergiss bitte nicht, bei der Aufgabenverteilung realistisch zu sein und große Aufgaben in ihre kleinen Schritte runterzubrechen.
Es macht keinen Sinn, sich täglich 10 große Dinge vorzunehmen, von denen 6 liegen bleiben. Ganz im Gegenteil: Am Ende hat man das Gefühl, sich Tag für Tag zu übernehmen. Es frustriert und man lässt es schnell sein. Das wäre schade drum!
Besser also die Aufgaben nochmal überdenken, in kleinere Einheiten gliedern und sie dann ggf. als wöchentliche Teilaufgabe aufschreiben.

Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Putzplan Vorlage! Wenn dir der Artikel geholfen hat, freue ich mich wenn du ihn teilst – z.B. mit dieser Grafik auf Pinterest oder Instagram. Danke!